Konzept zum „Offenen Schulbeginn“

an der Grundschule in der Plantagenstraße

An unserer Schule beginnt der Schultag mit einem „Offenen Anfang“, d.h. die Kinder können ab 8.00 Uhr in ihre Klassenzimmer kommen. Dort werden sie vom Lehrer oder von der Lehrerin begrüßt, die in der ersten Stunde in der Klasse unterrichten. Die SchülerInnen können in der Zeit selbstständig aus verschiedenen Angeboten eine Aktivität wählen. Es ist jedem Kind freigestellt, wann es in diesem Zeitraum in der Schule eintrifft. Der Unterrichtsbeginn ist um 8:15 Uhr und ist für alle Kinder der verbindliche Unterrichtsstart.

Das Kollegium der Grundschule in der Plantagenstraße betrachtet den „Offenen Anfang“ als ein wichtiges Element ihres Schultages, da er diesen zeitlich gleitend, kindgerecht, spielerisch und entspannt beginnen lässt. Darüber hinaus bietet er die Voraussetzung dafür, dass die Kinder ausgeglichen, lern- und aufnahmebereit ihren Schulalltag beginnen können.

Der „Offene Anfang“ ist keine zusätzliche Unterrichtszeit, d.h. es werden in dieser Zeit keine verbindlichen Unterrichtsinhalte vermittelt.

Was machen die Kinder im „Offenen Anfang“?

Die Kinder können selbstständig aus denen ihnen angebotenen Aktivitäten wählen:

  • Persönliche Gespräche mit der Lehrkraft oder Mitschüler:innen führen
  • Zuschauen, ausruhen
  • Musik hören
  • Bücher/ Zeitschriften lesen
  • Ausführen von Ämtern (Kalender, Blumen gießen etc.)
  • Lernspiele (Nikitin Materialien, Logico etc.)
  • Malen
  • Ordnen oder Bereitstellung der eigenen Arbeitsmaterialien
  • Gesellschaftsspiele spielen

Was machen die Lehrer/innen im „Offenen Anfang“?

Die Lehrer und Lehrerinnen nutzen die Zeit des „Offenen Anfangs“, um

  • die Kinder einzeln zu begrüßen.
  • Organisatorisches zu klären (fehlende Hausaufgaben, Elternbriefe zu lesen oder zu schreiben, Klassenbucheinträge zu überprüfen etc.).
  • Einzel- oder kleine Gruppengespräche zu führen.
  • Kinder zu beobachten.
  • Kinder bei ihren Aktivitäten zu unterstützen.
  • den Klassenraum zu gestalten.

Der „Offene Anfang“ ist kein Zeitfenster, um

– Elterngespräche zu führen.

– Unterrichtseinheiten durchzuführen.

– Hausaufgaben oder Klassenarbeiten zu besprechen oder zurückzugeben.

Gründe für den „Offenen Anfang“ an unserer Schule

Das Kollegium der Grundschule in der Plantagenstr. entscheidet sich für einen „Offenen Anfang“ mit dem Ziel den Kindern und den Lehrern einen entspannten Beginn des Schultages zu ermöglichen, d.h. sowohl die Kinder als auch die Lehrer/innen können in einer ruhigen Atmosphäre zusammen kommen und sich gemeinsam auf den kommenden Schulalltag einstellen.

Der „Offene Anfang“ bietet die Gelegenheit, um

  • Schule als einen Lebens-, Lern und Erfahrungsraum kennenzulernen.
  • soziale Kontakte zu vertiefen, d.h. es ist Zeit für schulische oder private Gespräche.
  • eine entspannte und ruhige Atmosphäre zu schaffen, so dass unter anderem Aggressionen abgebaut werden und die Kinder friedlicher miteinander umgehen können.
  • soziale Kontakte aufzubauen und zu pflegen.
  • ein Gefühl der Geborgenheit und Ruhe zu vermitteln.
  • sich auf den Tag einzustimmen und einen Abstand zum häuslichen Umfeld zu bekommen.
  • die Individualität der einzelnen Kinder zu berücksichtigen und auf Bedürfnisse einzugehen.
  • den Lehrern und Schülern einen stressfreien Einstieg in den Schultag zu ermöglichen.
  • den Unterricht ruhig und gemeinsam zu beginnen.